Hefeweizen 20 L
Hefeweizen · 20 L · 12,5 °P · 5,4 % vol · 13 IBU · 7 EBC

Schüttung
| Weizenmalz hell | 2,70 kg | 4 EBC |
| Pilsner Malz | 1,80 kg | 3.5 EBC |
Hopfen
| Hallertauer Tradition (5,2 % α) | 20 g | 60 min |
Hefe
SafAle WB-06: 10–16 g für 20 L (50–80 g/hl)
Wasser
Hauptguss 16 L + Nachguss 14,5 L = 30,5 L
Ablauf
- Alles reinigen und desinfizieren, was nach dem Kochen mit Würze in Kontakt kommt.
- 30,5 L Wasser abmessen und mit dem Brauwasser-Rechner aufbereiten. Maische-pH 5,4–5,5.
- Wasser aufteilen: Hauptguss 16 L, Nachguss 14,5 L.
- Hauptguss auf 47 °C erhitzen, 2,70 kg Weizenmalz hell und 1,80 kg Pilsner Malz einmaischen (ergibt ca. 45 °C).
- Rasten: 45 °C 10 min (bringt das typische Nelkenaroma), 63 °C 35 min, 72 °C 25 min. Am Ende Jodprobe.
- Abmaischen: auf 78 °C erhitzen und 10 min halten.
- 10 min Läuterruhe, langsam abläutern (Weizen läutert zäh, Geduld) und mit 14,5 L Nachguss (78 °C) nachspülen.
- Würze 70 min kochen. Nach 10 min 20 g Hallertauer Tradition zugeben (60 min Kochzeit).
- Auf 18 °C kühlen, Stammwürze messen (Ziel 12,5 °P), 20 L in den Gärbehälter, gut belüften und die SafAle WB-06 zugeben (Menge siehe Hefe).
- Hauptgärung 7–10 Tage bei 18–20 °C. Wärmer gibt mehr Banane, kühler mehr Nelke.
- Restextrakt messen (Ziel ca. 2,6 °P). Zucker pro Flasche laut Karbonisierungsrechner (Ziel 7,0 g/l), nur in dickwandige Flaschen abfüllen.
- 1–2 Wochen bei Zimmertemperatur nachgären lassen. Weizen schmeckt jung am besten.
Notizen
Spritziges, trübes Weizenbier mit Banane und Nelke von der Hefe. Wenig Hopfen, viel Kohlensäure.
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