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Doppelbock

Begriff aus dem Brau-Lexikon der Brauwerkstatt, Kategorie „Bierstile und Biersorten“.

Erklärung

Sehr starkes, meist dunkles Lagerbier aus Bayern. Die Paulanermönche in München brauten es im 17. Jahrhundert als nahrhaftes „flüssiges Brot“ für die Fastenzeit und nannten es „Salvator“. Darum enden viele Doppelböcke bis heute auf „-ator“. Geschmack: viel Malz, Brotkruste, Karamell und dunkle Früchte, wenig Bittere. Typisch: 7–10 % vol, mindestens 18 °P Stammwürze.

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Was war der Doppelbock ursprünglich?

  • Das Fastenbier der Mönche
  • Das Festbier fürs Oktoberfest
  • Ein Weihnachtsbier
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Richtig: Das Fastenbier der Mönche. In der Fastenzeit war flüssige Nahrung erlaubt. Die Paulanermönche in München brauten dafür ein besonders kräftiges Bier.

Warum brauten Mönche in der Fastenzeit besonders kräftige Biere?

  • Flüssige Nahrung war beim Fasten erlaubt
  • Für das Oktoberfest
  • Wegen der Kälte
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Richtig: Flüssige Nahrung war beim Fasten erlaubt. Auf diese Tradition geht der Doppelbock der Münchner Paulanermönche zurück.

Warum enden viele Doppelböcke auf „-ator“?

  • Nach dem Vorbild des „Salvator“ der Münchner Paulanermönche
  • Weil das lateinisch für „stark“ heisst
  • Weil sie im Fass „Ator“ reifen
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Richtig: Nach dem Vorbild des „Salvator“ der Münchner Paulanermönche. Die Paulanermönche nannten ihren Doppelbock „Salvator“. Viele Brauereien übernahmen die Endung, etwa Celebrator, Optimator oder Triumphator.

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