Nachgärung (Flaschengärung)
Begriff aus dem Brau-Lexikon der Brauwerkstatt, Kategorie „Abfüllen, Lagern und Ausschank“.
Erklärung
Gärung in der verschlossenen Flasche nach dem Abfüllen. Die Hefe vergärt den zugegebenen Zucker und bildet so die Kohlensäure. Dauert meist 2 Wochen bei 18–22 °C.
Selbst ausrechnen
Karbonisierungsrechner – Wie viel Zucker gehört in jede Flasche? Der Rechner sagt es dir – passend zu Bierstil, Biermenge und Temperatur.
Teste dein Wissen
Wie entsteht die Kohlensäure in einem flaschenvergorenen Bier?
- Durch eine Nachgärung mit etwas Zucker in der geschlossenen Flasche
- Durch Einpressen von CO₂ in der Brauerei
- Durch Schütteln der Flasche
Lösung anzeigen
Richtig: Durch eine Nachgärung mit etwas Zucker in der geschlossenen Flasche. Die Hefe vergärt den zugegebenen Zucker. Weil das CO₂ nicht entweichen kann, löst es sich im Bier.
Was ist die Speise?
- Das Essen zum Bier
- Frische Hefe
- Zucker oder Würze, die man beim Abfüllen für die Nachgärung zugibt
Lösung anzeigen
Richtig: Zucker oder Würze, die man beim Abfüllen für die Nachgärung zugibt. Wie viel Speise es braucht, hängt von der gewünschten Kohlensäure und der Temperatur ab – der Karbonisierungsrechner hilft.
Häufige Fragen dazu
Wie lange dauert es bis zum fertigen Bier?
Brautag etwa 5–7 Stunden, Gärung 1–2 Wochen, Nachgärung in der Flasche 2 Wochen. Obergärige Biere sind nach etwa 4 Wochen trinkfertig, untergärige wie das Helles brauchen mit Kaltlagerung 6–8 Wochen.
Typisch in diesen Ländern
Verwandte Begriffe
Alle Begriffe der Kategorie „Abfüllen, Lagern und Ausschank“ · Brau-Lexikon