Weizenbier
Begriff aus dem Brau-Lexikon der Brauwerkstatt, Kategorie „Bierstile und Biersorten“.
Erklärung
Obergäriges Bier mit mindestens 50 % Weizenmalz. Die Hefe bringt Aromen von Banane und Gewürznelke. Hefeweizen ist naturtrüb, Kristallweizen filtriert, Dunkelweizen dunkler und malziger. Viel Kohlensäure, kaum Bittere. Typisch: 4,3–5,6 % vol, 8–15 IBU.
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Wozu dient die Ferulasäurerast beim Weizenbier?
- Sie fördert das Nelkenaroma
- Sie macht das Bier klar
- Sie senkt den pH-Wert
Lösung anzeigen
Richtig: Sie fördert das Nelkenaroma. Bei etwa 45 °C entsteht mehr Ferulasäure. Die Weizenbierhefe macht daraus das typische Nelkenaroma.
Wie viel Weizenmalz muss ein Weizenbier mindestens enthalten?
- 10 %
- 100 %
- 50 %
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Richtig: 50 %. Weizenbier braucht mindestens die Hälfte Weizenmalz. Der Rest ist meist Gerstenmalz, das beim Läutern hilft.
Welche Aromen sind typisch für ein bayerisches Weizenbier?
- Banane und Nelke
- Kaffee und Schokolade
- Zitrus und Kiefer
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Richtig: Banane und Nelke. Die Aromen stammen von der speziellen Weizenbierhefe, nicht vom Weizen selbst.
Häufige Fragen dazu
Mein Bier ist trüb. Ist das schlimm?
Meist nicht, ein Weizenbier soll sogar trüb sein. Klarer wird es mit Irish Moss beim Kochen, schnellem Abkühlen der Würze und einigen Wochen Kaltlagerung. Wird das Bier nur im Kühlschrank trüb, ist es eine Kältetrübung. Sie ist harmlos.
Typisch in diesen Ländern
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