Druckgärung
Begriff aus dem Brau-Lexikon der Brauwerkstatt, Kategorie „Gärung und Hefe“.
Erklärung
Gärung in einem druckfesten Behälter, zum Beispiel einem Keg, mit einem Spundventil. Der Druck von etwa 0,8–1,2 bar unterdrückt Ester und Fuselalkohole, darum kann man Lagerbier auch wärmer vergären. Gleichzeitig wird das Bier während der Gärung karbonisiert.
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Warum kann man Lagerbier unter Druck wärmer vergären?
- Der Druck kühlt das Bier ab
- Der Druck unterdrückt Ester und Fuselalkohole
- Unter Druck arbeitet keine Hefe
Lösung anzeigen
Richtig: Der Druck unterdrückt Ester und Fuselalkohole. Bei der Druckgärung bleiben unerwünschte Gärnebenprodukte gering, und das Bier wird gleich karbonisiert.
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