Schüttung
Begriff aus dem Brau-Lexikon der Brauwerkstatt, Kategorie „Brauen und Brautechnik“.
Erklärung
Die gesamte Malzmenge eines Suds, also alle Malze zusammen. Oft wird sie in Prozent angegeben, zum Beispiel 90 % Pilsner Malz und 10 % Weizenmalz. Mit der Schüttung rechnen die Rechner Wassermengen, Stammwürze und Bierfarbe.
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Was ist Grundmalz?
- Ein Hopfenprodukt
- Helles Malz, das den grössten Teil von Zucker und Enzymen liefert
- Röstmalz für dunkle Farbe
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Richtig: Helles Malz, das den grössten Teil von Zucker und Enzymen liefert. Pilsner, Wiener oder Münchner Malz bilden den Hauptteil der Schüttung. Spezialmalze kommen nur in kleinen Mengen dazu.
Was ist Rohfrucht?
- Hopfen ohne Verarbeitung
- Ungemälztes Getreide wie Mais, Reis oder Rohweizen
- Unvergorene Würze
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Richtig: Ungemälztes Getreide wie Mais, Reis oder Rohweizen. Rohfrucht liefert Stärke, aber kaum Enzyme. Darum braucht die Schüttung genug Malz.
Wofür verwendet man Sauermalz?
- Um dem Bier eine rote Farbe zu geben
- Um den Maische-pH ohne flüssige Säure zu senken
- Um die Gärung zu beschleunigen
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Richtig: Um den Maische-pH ohne flüssige Säure zu senken. Sauermalz enthält Milchsäure. Als Faustregel senkt 1 % Sauermalz in der Schüttung den Maische-pH um etwa 0,1.
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