Spelzen
Begriff aus dem Brau-Lexikon der Brauwerkstatt, Kategorie „Rohstoffe und Zutaten“.
Erklärung
Die Hülle des Gerstenkorns. Beim Läutern bilden die Spelzen den natürlichen Filter im Treber. Darum schrotet man Malz so, dass die Spelzen möglichst ganz bleiben. Weizen und Hafer haben kaum Spelzen. Bei viel davon helfen Reisspelzen, damit das Läutern nicht stecken bleibt.
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Was bedeutet „Läutern“?
- Das fertige Bier vor dem Abfüllen filtrieren
- Den Hopfen in der Würze kochen
- Die Würze von den festen Malzresten trennen
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Richtig: Die Würze von den festen Malzresten trennen. Beim Läutern fliesst die Würze durch die Schicht aus Spelzen ab. Mit dem Nachguss werden die Treber noch ausgewaschen.
Warum wird Malz geschrotet und nicht fein gemahlen?
- Damit es dunkler wird
- Damit es schneller keimt
- Die Spelzen sollen möglichst ganz bleiben und beim Läutern als Filter dienen
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Richtig: Die Spelzen sollen möglichst ganz bleiben und beim Läutern als Filter dienen. Die Spelzen bilden im Läuterbottich eine Filterschicht. Ist das Malz zu fein, verstopft der Treberkuchen.
Wie tranken die Menschen in Mesopotamien ihr Bier?
- Aus Dosen
- Aus Masskrügen
- Mit langen Halmen aus grossen Krügen
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Richtig: Mit langen Halmen aus grossen Krügen. Mit den Halmen umging man die Spelzen und Brotreste, die im Bier schwammen.
Typisch in diesen Ländern
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