Bierdeckel
Begriff aus dem Brau-Lexikon der Brauwerkstatt, Kategorie „Geschichte und Bierkultur“.
Erklärung
Runde Pappe unter dem Bierglas. Der Bierdeckel aus Holzschliffpappe wurde 1892 in Dresden von Robert Sputh erfunden. Er schützt den Tisch, saugt Tropfen auf, und früher wurde er auf das Glas gelegt, damit nichts hineinfällt. Der Wirt notiert darauf mit Strichen, wie viele Biere getrunken wurden.
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In welchem Glas wird Kölsch serviert?
- Im Masskrug
- Im Tulpenglas
- In der schlanken Stange
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Richtig: In der schlanken Stange. Die Stange fasst nur 0,2 l, damit das Kölsch frisch bleibt. Der Köbes bringt so lange nach, bis ein Bierdeckel auf dem Glas liegt.
Wann hört der Köbes in Köln auf, Kölsch nachzubringen?
- Nach genau zehn Gläsern
- Wenn ein Bierdeckel auf dem Glas liegt
- Wenn man winkt
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Richtig: Wenn ein Bierdeckel auf dem Glas liegt. Der Köbes ist der Kellner im Kölner Brauhaus. Er ersetzt leere Stangen ungefragt.
Was liess sich Robert Sputh aus Dresden 1892 patentieren?
- Den Bierdeckel aus Pappe
- Den Bügelverschluss
- Den Masskrug aus Glas
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Richtig: Den Bierdeckel aus Pappe. In Bayern heisst der Bierdeckel bis heute „Bierfilzl“, nach den älteren Untersetzern aus Filz.
Typisch in diesen Ländern
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