Kettle Sour
Begriff aus dem Brau-Lexikon der Brauwerkstatt, Kategorie „Bierstile und Biersorten“.
Erklärung
Schnelle Methode für Sauerbier: Die Würze wird vor dem Kochen im Kessel mit Milchsäurebakterien angesäuert, meist ein bis zwei Tage lang bei 35–45 °C. Danach wird gekocht, das tötet die Bakterien ab, und eine normale Hefe vergärt das Bier. So entstehen Berliner Weisse, Gose oder fruchtige Sauerbiere, ohne das Gärgefäss mit Bakterien zu belasten.
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Was ist ein Kettle Sour?
- Ein Bier, das im Kessel gelagert wird
- Ein Bier, das nach Kesselstein schmeckt
- Ein Sauerbier, das vor dem Kochen im Kessel angesäuert wird
Lösung anzeigen
Richtig: Ein Sauerbier, das vor dem Kochen im Kessel angesäuert wird. Milchsäurebakterien säuern die Würze, danach wird gekocht. So bleibt der Gärbehälter frei von Bakterien.
Aus welchem Land stammt der Bierstil „Catharina Sour“?
- Brasilien
- Kanada
- Kolumbien
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Richtig: Brasilien. Brasilianischer Bierstil aus dem Bundesstaat Santa Catarina: ein leichtes, erfrischendes Sauerbier, das im Sudkessel mit Milchsäurebakterien kurz gesäuert wird („Kettle Sour“) und viel frische Frucht bekommt, etwa Maracuja, Guave oder Mango.
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