Brauwerkstatt English

Kölsch

Begriff aus dem Brau-Lexikon der Brauwerkstatt, Kategorie „Bierstile und Biersorten“.

Erklärung

Helles, obergäriges Bier aus Köln, kühl vergoren und kalt gelagert, darum fast so sauber wie ein Lagerbier. Leicht fruchtig, schlank und spritzig. Nach der Kölsch-Konvention von 1986 darf nur Bier aus der Region Köln so heissen. Serviert wird es in der schlanken 0,2-l-Stange. Typisch: Stammwürze 11–12,5 °P, 4,4–5,2 % vol, 18–30 IBU.

Teste dein Wissen

In welchem Glas wird Kölsch serviert?

  • Im Masskrug
  • Im Tulpenglas
  • In der schlanken Stange
Lösung anzeigen

Richtig: In der schlanken Stange. Die Stange fasst nur 0,2 l, damit das Kölsch frisch bleibt. Der Köbes bringt so lange nach, bis ein Bierdeckel auf dem Glas liegt.

Wann hört der Köbes in Köln auf, Kölsch nachzubringen?

  • Nach genau zehn Gläsern
  • Wenn ein Bierdeckel auf dem Glas liegt
  • Wenn man winkt
Lösung anzeigen

Richtig: Wenn ein Bierdeckel auf dem Glas liegt. Der Köbes ist der Kellner im Kölner Brauhaus. Er ersetzt leere Stangen ungefragt.

Aus welchem Land stammt der Bierstil „Kölsch“?

  • Deutschland
  • Norwegen
  • Schweiz
Lösung anzeigen

Richtig: Deutschland. Helles, obergäriges Bier aus Köln, kühl vergoren und kalt gelagert, darum fast so sauber wie ein Lagerbier.

Häufige Fragen dazu

Wie viel Zucker gehört in eine Flasche?

Das hängt von der gewünschten Kohlensäure und der Temperatur nach der Gärung ab. Zum Beispiel braucht ein Kölsch mit 5,5 g/l bei 18 °C etwa 3,6 g Haushaltszucker pro 0,5-l-Flasche. Der Karbonisierungsrechner rechnet es genau aus.

Typisch in diesen Ländern

Verwandte Begriffe

Alle Begriffe der Kategorie „Bierstile und Biersorten“ · Brau-Lexikon

Im Lexikon der Brauwerkstatt öffnen