Lagerbier
Begriff aus dem Brau-Lexikon der Brauwerkstatt, Kategorie „Bierstile und Biersorten“.
Erklärung
Sammelbegriff für untergärige Biere, die kühl vergoren und danach einige Wochen kalt gelagert werden. Dazu gehören Pils, Helles, Export, Märzen, Bock und Schwarzbier. Lagerbiere schmecken sauber und rund, weil die kühle Gärung wenig Fruchtaromen bildet. Weltweit ist es die meistgetrunkene Bierart.
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Wessen Kältemaschine machte es ab 1873 möglich, Lagerbier das ganze Jahr zu brauen?
- Carl von Linde
- Emil Christian Hansen
- Louis Pasteur
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Richtig: Carl von Linde. Die erste Kältemaschine von Linde lief bei der Spaten-Brauerei in München.
Wo gelang 1883 die erste Reinzuchthefe für Lagerbier?
- Bei Guinness in Dublin
- Bei Spaten in München
- Im Carlsberg-Labor in Kopenhagen
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Richtig: Im Carlsberg-Labor in Kopenhagen. Emil Christian Hansen gewann die Hefe aus einer einzigen Zelle. Carlsberg gab sie kostenlos an Brauereien in aller Welt weiter.
Welches dieser Biere ist untergärig?
- Helles
- Kölsch
- Weizenbier
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Richtig: Helles. Helles ist ein Lagerbier. Kölsch ist obergärig, wird aber kühl vergoren und kalt gelagert.
Typisch in diesen Ländern
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